Was macht eigentlich ein Fundraiser?

Fundraiser Gruppe

Was man als Fundraiser*in macht

Als Fundraiser auch Promoter, Charity Ambassador oder Dialoger genannt, versuchst du in persönlichen Gesprächen Mitglieder für deine Sache zu gewinnen und Spenden zu sammeln. Meist arbeitest du entweder direkt für eine Hilfsorganisation oder bist bei einem Dienstleiter im Auftrag für eine unterwegs.

Dabei gehst du auf die Straße und sprichst Leute an, verteilst Flyer und bringst Menschen die Probleme näher, um die es in eurer Kampagne gerade geht. Besonders spannend am Fundraising ist die Themenvielfalt. Ob Meeresverschmutzung, die Rettung einer bedrohten Tierart oder soziale Themen. Um Leuten dein Anliegen glaubhaftig nahezulegen, musst du auf deinem Gebiet ein Experte sein.

Für jeden Menschen, den du dazugewinnst, also der bei deiner Organisation Mitglied wird, oder etwas spendest bekommst du eine Provision.

Die größten Organisationen, bei denen du als Fundraiser*in einsteigen könntest, sind z. B. Amnesty International Deutschland, SafeTheChildren, NABU oder PETA Deutschland. Auch Agenturen, die sich auf Fundraising spezialisiert haben, kommen als Arbeitgeber infrage. Dazu zählen z.B Hivebrite, Gruenalpha oder die AZ Fundraising Agentur.

 

Indigene Kinder

 

Wie man Fundraiser*in wird

Wenn du nach einem Job suchst, der Spaß macht und gleichzeitig gut bezahlt, ist Fundraiser das Richtige für dich. Bewerben kannst du dich online, unter anderem hier. Meist wirst du anschließend zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, bei denen deine Motivation, deine sprachlichen Kenntnisse sowie deine Ausstrahlung getestet werden. Auch soziales Engagement in Form von Freiwilligenarbeit, sozialem Jahr oder Praktika sind gern gesehen.

Wenn du angenommen wurdest, gibt es zu Beginn meist eine zehnstündige Schulung, in der man alles über den Fundraiser-Job lernt und die ersten praktischen Übungen macht. 

Um dich schnell als Fundraiser zu bewerben, kannst du auch gerne auf Recrudo vorbeischauen.

Eigenschaften, die man für den Job braucht

Für den Job braucht man keinen bestimmten Schulabschluss oder relevante Erfahrungen. Wichtig ist jedoch, dass man nicht zu alt ist. In einem gewissen Maß kommen die Menschen lieber mit jungen Leuten ins Gespräch. Dies ist wahrscheinlich einer lebendigeren Ausstrahlung geschuldet. 

Um zu wissen, wen man ansprechen kann und wen eher nicht, sind  Menschenkenntnis und Offenheit hilfreich. Auch wichtig ist Kontaktfreude und Durchhaltevermögen. Besonders auf deutschen Straßen kann es vorkommen, dass man viel Ablehnung erfährt. Davon solltest du dich aber nicht entmutigen lassen. Ansonsten sind eloquente Ausdrucksweise und Einhaltung von Strukturen wichtig, weil man im Dialog mit den Menschen, auf die du zugehst, einige feste Unterpunkte immer erwähnen sollte.

Perspektiven

Die Non-Profit Branche wächst stetig. Auch suchen immer mehr Leute nach einem Job mit Sinn und Gesellschaftsnutzen. Wenn du einen Job als Fundraiser landest, macht sich das auch gut im Lebenslauf. Nicht nur zeigt es, dass du dich für soziale Themen einsetzt, auch lehrt dir der Job wichtige Qualifikationen, die du in späteren Berufen nutzen kannst. Besonders im bei Bewerbungen im Sales-Bereich sind Erfahrungen im Fundraising von Vorteil. Wenn du dich jetzt als Fundraiser ausprobieren möchtest, schau doch mal hier!

 

Fundraiser

 

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